Dokumentarfilm mit inszenierten Teilen von Mieko Azuma
(83min., HD, Deutschland 2011)
UA: FID Marseille 2011
Preise: Lobende Erwähnung beim Georges de Beauregard International Prize, FID Marseille
Die Schriftstellerin Johanna Schneider (gespielt von Sylvana Krappatsch) recherchiert für eine literarische Reportage über das Gedenken an den Atombombenabwurf. In der Woche um den 6. August, dem Tag der Gedenkzeremonie im „Friedenspark“, begegnet sie echten Zeitzeugen, Angehörigen und einfachen Bewohnern der Stadt. Dabei löst sich die Kamera immer wieder von der Protagonistin, um dokumentarisch in das Leben und die Existenz heutiger Bewohner Hiroshimas zu blicken. In der Begegnung deutscher und der japanischer Kultur entsteht ein spannendes Spiel zwischen inszenierten und dokumentarischen Szenen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die unterschiedliche Vergangenheitsbewältigung beider Länder. Johanna Schneider lernt Hiroshima und seine Bewohner kennen und wird dadurch mit ihrem eigenen Land konfrontiert.
Buch, Regie
und Kamera: Mieko Azuma
Kamera: Yoshihito Takahashi
Regie-Assistenz: Susanne Quester
Ton: Magnus Pflüger
Maske: Midori Arai
Kostüm: Keiko Murashima
Beleuchter: Hiroshi Hanamura
Standfotos: Toshi R. Winschermann
Produzent: Ingo Fliess
Koproduzent Japan: Kiyoshi Mizokami
Assoziierter Produzent Japan: Noriyasu Hirakata
Produktionsleiter: Kodai Hanayama
Produktionsassistent Tokio: Takashi Mimatsu
Produktionsassistent Hiroshima: Yukako Kishino
Produktionsassistent München/HFF: Fabian Ascher
Redaktion: Milena Bonse (ZDF)
Mit: Sylvana Krappatsch (Johanna)
Hirota Otsuka (Hirota, Dolmetscher)
Drehzeit: August-September 2009
Drehort: Hiroshima
Koproduktion mit dem ZDF
("Das Kleine Fernsehspiel")
HFF München
Twin M Company, Tokio
in Zusammenarbeit mit
Pictures Network, Tokio
gefördert vom FFF Bayern
Fertigstellung: Frühjahr 2011